Berufsschule im Berufsfeld Ernährungs- und Versorgungsmanagement

Kurze Beschreibung des Berufsfelds

Auf der Internetseite www.gastro-ausbildung-lippe.de werden alle gastgewerblichen Berufsbilder ausführlich dargestellt. Außerdem sind dort alle Ausbildungsbetriebe in Lippe mit Ansprechpartnern aufgeführt. Tipps und Hinweise zur Bewerbung runden das Angebot ab.

Welche Fachklassen werden beschult

Wir führen die Teilzeit-Berufsschulklassen folgender Berufe:

Die Ausbildung zur Hotelfachfrau/ zum Hotelfachmann umfasst eine dreijährige Ausbildungszeit, die in einem gastronomischen Ausbildungsbetrieb erfolgt. Parallel dazu wird an mehreren Tagen die Berufsschule besucht.

Nach der mit dem Gehilfenbrief abgeschlossenen Berufsausbildung stehen innerhalb der Gastronomie bei entsprechendem Engagement und Flexibilität viele Wege offen.

So startet man in der Beherberungsabteilung (z.B. in der Empfangsabteilung, im Reservierungsbüro oder in der Hausdamen-Abteilung), in der Verwaltung (z.B. in der Buchhaltung, dem Personalbüro oder im Magazinbereich) oder aber auch im Servicebereich (z.B. im Restaurant, in der Bar oder im Bankettbereich) und kann zur jeweiligen Abteilungsleiterin/zum Abteilungsleiter aufsteigen.

Hilfreich ist es, möglichst in mehreren Betrieben Erfahrungen zu sammeln und nach mindestens achtjähriger Praxiserfahrung (einschließlich Ausbildungszeit) die Meisterprüfung als Hotelmeister/-in, Barmeister/-in oder Restaurantmeister/-in zu absolvieren.

Weitere Aufstiegsmöglichkeiten in der Gastronomie öffnen sich durch den Besuch einer Hotelfachschule, die nach mindestens vier Jahren Berufspraxis (einschließlich Ausbildungszeit) besucht werden kann und den Abschluss des Staatlich geprüften Gastronomen vermittelt oder durch den Besuch einer Fachschule für Hotel und Gaststätten, die auch am Felix-Fechenbach-Berufskolleg geführt wird. Diese kann nach mindestens vier Jahren Praxiserfahrung (einschließlich Ausbildungszeit) besucht werden und vermittelt nach zwei Jahren (vier Semestern) den Abschluss zum/zur Staatlich geprüften Betriebsleiter/in - Fachrichtung Hotel- und Gaststätten.

 

Die Ausbildung zur/zum Restaurantfachfrau/-fachmann dauert drei Jahre und erfolgt praktisch in einem Ausbildungsbetrieb und theoretisch-handlungsorientiert am Berufskolleg. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, kann sie auf maximal zwei Jahre verkürzt werden.

Typische Arbeitsbereiche für ausgelernte Restaurantfachleute sind Positionen als Chef de rang in einem großen Betrieb, Serviceleiter oder an der Bar.

Nach entsprechender Praxiserfahrung kann die Meisterprüfung zum Restaurantmeister abgelegt werden.

Aufstiegsmöglichkeiten in der Gastronomie eröffnen sich durch den Besuch einer Hotelfachschule, die nach mindestens vier Jahren Berufspraxis (einschließlich Ausbildungszeit) besucht werden kann.

Die Fachschule für Hauswirtschaft, Fachrichtung Hotel und Gaststätten am Felix-Fechenbach-Berufskolleg führt in zwei Jahren (vier Semestern) Vollzeitunterricht zum/zur Staatlich geprüften Betriebsleiter/in - Fachrichtung Hotel- und Gaststätten, und vermittelt die Grundlagen für eine Tätigkeit im mittleren gastronomischen Management.

 

Die Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe erfolgt praktisch im Ausbildungsbetrieb und theoretisch im Berufskolleg. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre und schließt mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer Detmold ab. In der Abschlussprüfung haben Sie die Möglichkeit, zwischen den Schwerpunkten Service, Küche und Hotel zu wählen.

Die Fachkraft im Gastgewerbe ist insbesondere in den Bereichen Restaurant, Buffet, Wirtschaftsdienst (Etage) und Küche tätig. Im Restaurant bedient und betreut sie Gäste, serviert Speisen und Getränke und erstellt Rechnungen. Am Buffet schenkt sie Getränke aus und stellt Aufguss- und Heißgetränke her. Im Wirtschaftsdienst ist sie für das Herrichten und Dekorieren der Gasträume zuständig. In der Küche stellt sie einfache Speisen her und richtet sie an. Ebenso führt die Fachkraft im Gastgewerbe Verwaltungsarbeiten durch, wirkt bei Verkaufsaktionen mit und nimmt Reservierungen entgegen.

Mit einem zusätzlichen dritten Ausbildungsjahr können Fachkräfte im Gastgewerbe die Berufsabschlüsse Restaurantfachmann/-frau oder Hotelfachmann/-frau erreichen  Für eine anschließende Ausbildung zum Koch beträgt die Ausbildungszeit in der Regel zwei Jahre.

 

Die Ausbildung zur Köchin/zum Koch umfasst eine dreijährige Ausbildungszeit, die in einem gastronomischen Ausbildungsbetrieb erfolgt. Parallel dazu wird das Berufskolleg besucht. Als Einstiegsvoraussetzung ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben.

Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung stehen innerhalb der Gastronomie bei entsprechendem Engagement und Flexibilität viele Wege offen.

Ausgebildete Köchinnen und Köche können in Restaurants, Hotels, Kantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Catering-Firmen sowie in der Nahrungsmittelindustrie als auch Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen arbeiten.

Am Felix-Fechenbach-Berufskolleg kann durch den Besuch der Fachschule für Hauswirtschaft, Fachrichtung Hotel und Gaststätten, der Abschluss zum/zur Staatlich geprüften Fachwirt/in - Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe erworben werden.

Weitere Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen sich durch den Besuch einer Hotelfach- oder Meisterschule.

 

Die Ausbildung zum Fachpraktiker in der Küche erfolgt in drei Jahren in einem Ausbildungsbetrieb.

Zusätzlich besuchen die Auszubildenden an einem Tag in der Woche das Berufskolleg.

Die Fachpraktiker arbeiten unter Anleitung eines Koches in folgenden    

Einsatzbereichen

- in den Küchen von Gaststätten, 

- in Restaurationen der Systemgastronomie,

- im Bereich von Catering,

- in Großküchen (Krankenhäuser, Altenheime, Kantinen)

Ihre Tätigkeitsbereiche sind - Zubereitung von Fleisch- und Fischgerichten, - Salatherstellung und Gemüsezubereitung, - Weiterverarbeitung von Halb-, Fertig- und Tiefkühlprodukten

Der Beruf „Bäckerin/Bäcker“ erfordert vor allem viel Flexibilität. Damit sind nicht nur die ungewöhnlichen Arbeitszeiten gemeint, sondern auch die vielfältigen Tätigkeiten. Neben dem handwerklichen Arbeiten (abwiegen, rund wirken, lang stoßen…) fordert die moderne Bäckerei den Mitarbeiter auch auf anderen Ebenen: Auch fachgerechtes Bedienen der Maschinen wie zum Beispiel der Brötchenstraße ist genauso wichtig wie Kenntnisse im EDV-Bereich wenn es etwa darum geht, Backprozesse zu programmieren.

Nach der erfolgreichen Ausbildung stehen der Bäckerin/dem Bäcker viele Wege offen. Neben der weiteren Tätigkeit in einer Bäckerei kann je nach  Eingangsvoraussetzung und Interesse die Meisterprüfung angestrebt werden oder eine Zusatzausbildung (verkürzt auf zwei Jahre) zum Konditor erfolgen. Auch ein Studium an der Fachhochschule in Richtung  Lebensmitteltechnologie ist möglich.

Die Ausbildung zur Fachverkäufer/-in im Nahrungsmittelhandwerk (Schwerpunkt Bäckerei) umfasst eine dreijährige Ausbildungszeit, die in einem handwerklichen Ausbildungsbetrieb erfolgt. Neben der praktischen Lehre im Betrieb erfolgt parallel die theoretische Ausbildung im Felix-Fechenbach-Berufskolleg (siehe Unterrichtsinhalte).

Im ersten Lehrjahr erfolgt der Unterricht Montag und Freitag, im zweiten und dritten Lehrjahr erfolgt der Unterricht Dienstag bzw. Mittwoch. Die Unterrichtstage haben jeweils einen Umfang von acht Stunden.

Der Konditor/die Konditorin stellt Feinbackwaren her, wie Kuchen, Torten, Pralinen, Konfekt und verschiedene Zuckererzeugnisse. Im Unterschied zum Bäcker/zur Bäckerin beschäftigen sich Konditoren/-innen in erster Linie mit süßen Backwaren. Auch das Verkaufen der Produkte und Bedienen der Kunden kann zu ihren Aufgaben gehören.

Ausbildung

Die Ausbildung „Konditorin/ Konditor“ umfasst in der Regel drei Ausbildungsjahre, kann aber verkürzt werden (gute Leistungen, Schulabschluss). Neben der praktischen Ausbildung im Betrieb erfolgt parallel dazu die theoretische Ausbildung am Berufskolleg. Da im ersten Ausbildungsjahr ähnliche theoretische Inhalte vermittelt werden wie beim Ausbildungsberuf „Bäckerin/Bäcker“ kann der Unterricht am Felix-Fechenbach-Berufskolleg erfolgen. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt der Unterricht am Carl-Severing-Berufskolleg in Bielefeld.

Welche Klassen werden in Blockklassen oder Teilzeit beschult, wie lange dauert die Ausbildung?

Der Unterricht erfolgt in Teilzeit.

Der Beurteilungszeitraum beträgt ein ganzes Schuljahr.

Alle Leistungen aus den Beurteilungsbereichen 'Schriftliche Arbeiten' und 'Sonstige Leistungen im Unterricht' können zur Leistungsbewertung herangezogen werden. Die Leistungsbewertung soll über den Stand des individuellen Lernprozesses der Schülerin oder des Schülers Auskunft geben. Sie ist die Grundlage für die weitere Förderung.
Die Schülerinnen und Schüler werden etwa zur Hälfte des Beurteilungszeitraum über den Leistungsstand informiert.

Die Bildungsgangkonferenz beschließt am Anfang jeden Schuljahres über die Art und Anzahl der Leistungsnachweise. Die Fachlehrerin, bzw. der Fachlehrer informiert nach der Beschlussfassung die Schülerinnen und Schüler.

Gestzliche Grundlagen zur Leistungsbewertung:

  • Schulgesetz NRW, Zweiter Abschnitt: Leistungsbewertung
  • APO-BK-NRW, Allgemeiner Teil §8: Leistungsbewertung und Leistungsnachweise


  • Berufsschulabschluss

    Der Berufsschulabschluss wird unabhängig vom Berufsabschluss nach dem BBiG und der HwO zuerkannt, wenn die Leistungen am Ende des Bildungsganges den Anforderungen entsprechen. Die Noten der Fächer der letzten beiden Schulhalbjahre sowie die letzte Zeugnisnote vorher abgeschlossener Fächer werden zu einer Berufsschulabschlussnote zusammengefasst. Die Leistungen im Differenzierungsbereich werden nicht einbezogen.

  • Mittlerer Abschluss (Fachoberschulreife)
    Den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) erwerben Schülerinnen und Schüler, die nicht in Berufen gemäß § 66 BBiG und § 42m HwO einen Abschluss erwerben, mit dem Berufsschulabschluss, wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden haben und die für den mittleren Schulabschluss notwendigen Englischkenntnisse nachweisen.
  • Fachhochschulreife
    Der Erwerb der Fachhochschulreife setzt den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe voraus. Die Fachhochschulreife wird zuerkannt, wenn die Schülerin oder der Schüler die Zusätzliche Qualifikationskurse in den Fächern Mathematik, Deutsch / Kommunikation und Englisch besucht, den Berufsschulabschluss erworben und die Berufsabschlussprüfung so wie die Abschlussprüfung zur Erlangung der Fachhochschulreife bestanden hat.
    Zur Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife wird zugelassen, wer in allen Fächern mindestens die Vornote "ausreichend" oder in nicht mehr als zwei Fächern die Vornote "mangelhaft" erreicht hat. Die Noten in abgeschlossenen Fächern werden einbezogen. Im Fall einer ungenügenden Leistung ist eine Zulassung ausgeschlossen.

Die Anmeldung an der Berufsschule nimmt in der Regel der Ausbildungsbetrieb vor.

Anmeldung zur Berufsschule im Berufsfeld Ernährungs- und Verorgungsmanagement

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Voraussetzung

In die Fachklassen werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen,

  • die sich in einem Berufsausbildungsverhältnis nach dem BBiG ode der HwO befinden oder
  • die ein berechtigtes Interesse am Unterricht einer Fachklasse besitzen.

Abschlüsse

  • Berufsschulabschluss

Mögliche zusätzliche Abschlüsse

  • Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss oder
  • Mittlerer Abschluss (Fachoberschulreife) oder
  • Fachhochschulreife

Kontakt

Wolfgang Dittel
0 52 31 608 200
di@ffb-lippe.de