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Fachpraktiker/in für Hauswirtschaft und personen­orientierte Service­leistungen

Fachpraktiker /-in für Hauswirtschaft und personenorientierte Serviceleistungen: Ein Beruf mit Herz und Hand

Der Beruf verbindet hauswirtschaftliches Fachwissen mit der Alltagsbetreuung von Menschen. Das Aufgabengebiet ist breit gefächert und umfasst sowohl die professionelle Haushaltsführung als auch die Unterstützung im Alltag von hilfsbedürftigen Personen.

Zentrale Aufgabenbereiche im Überblick:
  • Versorgung und Verpflegung: Die fachgerechte Zubereitung von Speisen, das Anrichten von Mahlzeiten sowie die Vorratshaltung und Lebensmittelüberwachung bilden das Fundament der täglichen Arbeit.
  • Wohn- und Textilpflege: Fachpraktiker/-innen tragen Verantwortung für die Reinigung und Gestaltung von Wohn- und Wirtschaftsräumen. Dazu gehören zudem die professionelle Wäschepflege und die dekorative Raumgestaltung.
  • Personenbezogene Unterstützung: Ein wesentlicher Bestandteil des Profils ist die direkte Arbeit am Menschen. Dies beinhaltet die Hilfe bei der Körperpflege und Nahrungsaufnahme sowie die Kontrolle wichtiger Vitalparameter wie Puls und Temperatur.
  • Alltagsgestaltung: Durch die Organisation von Freizeitaktivitäten und die Begleitung bei Spaziergängen leisten die Fachkräfte einen wichtigen Beitrag zur sozialen Teilhabe der betreuten Personen.
Dieser Beruf erfordert Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent und eine hohe soziale Kompetenz, um die Lebensqualität der Zielgruppen nachhaltig zu sichern.

Einsatzorte in diesem Beruf können Wohngruppen oder Seniorenheime sein, aber auch Kindertagesstätten oder Kurkliniken.

Voraussetzung ist eine Reha-Bescheinigung der Agentur für Arbeit und ein Maßnahmenträger oder Ausbildungsbetrieb mit rehapädagogischer Zusatzqualifikation (§ 66 BBiG).

Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht erforderlich.

Sollte der Erste Schulabschluss noch nicht vorhanden sein, wird dieser bei entsprechenden schulischen Leistungen vergeben.

  • Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre.
  • Im 1. Ausbildungsjahr besuchen Sie die Berufsschule an zwei Wochentagen. Im 2. und 3. Ausbildungsjahr besuchen Sie die Berufsschule an einem Wochentag
  • Der Fachunterricht gliedert sich in verschiedene Lernfelder. Hinzu kommen die allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Religion, Politik und Sport/ Gesundheitsförderung.

Die Leistungsbewertung soll über den Stand des individuellen Lernprozesses der Schülerin oder des Schülers Auskunft geben und ist die Grundlage für die weitere Förderung. Der Beurteilungszeitraum beträgt ein ganzes Schuljahr.

Alle Leistungen aus den Beurteilungsbereichen ‚Schriftliche Arbeiten‘ und ‚Sonstige Leistungen im Unterricht‘ können zur Leistungsbewertung herangezogen werden.

Die Bildungsgangkonferenz beschließt am Anfang jeden Schuljahres über die Art und Anzahl der Leistungsnachweise. Die Fachlehrerin, bzw. der Fachlehrer informiert nach der Beschlussfassung die Schülerinnen und Schüler.

Der Berufsabschluss wird durch eine schriftliche und praktische Abschlussprüfung erworben. Die Durchführung dieser Prüfung übernimmt die IHK (Industrie- und Handelskammer).

Ausgebildete Fachpraktiker/innen für Hauswirtschaft und personenorientierte Dienstleistungen können Menschen in Wohngruppen oder Seniorenheime versorgen und betreuen, aber auch in Kindertagesstätten oder Kurkliniken arbeiten. Zudem gibt es auch zahlreiche mobile Hauswirtschaftsdienste bei denen man später arbeiten kann. 

Im Anschluss ist auch eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin / zum Hauswirtschafter möglich.

Die Anmeldung an der Berufsschule nimmt in der Regel der Ausbildungsbetrieb oder Maßnahmenträger vor.

Anmeldung zur Berufsschule im Berufsfeld Ernährungs- und Verorgungsmanagement

Kontakt

Dagmar Storck

+49 5231 608200
sto@ffb-lippe.de

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