Einblicke in die Projektwoche der Fachschule Sozialpädagogik im März 2019

„Ein Poetry Slam ist ein moderner Dicherwettstreit, bei dem Menschen mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander antreten.“

Zwischen dem 18. und 22. März 2019 absolvierten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Fachschule Sozialpädagogik eine interaktive und vielseitige Projektwoche. Neben der Arbeit in verschiedenen Gruppen konnten die Studierenden bei den Präsentationen ihrer Erarbeitungen am Freitag glänzen. Den Rahmen der Präsentation lieferten Marco Hintzki und Viktor Brinkamnn mit der Vorstellung ihres literarischen Produktes aus der Projektgruppe „Poetry Slam – Kreatives Schreiben“.

 

Poetry Slam
Im Rahmen der Projektwoche für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher hat sich eine Projektgruppe von 22 Studierenden mit dem poetischen Instrument des Poetry Slams befasst.Die Studierenden konnten sich mit der Art des kreativen Schreibens auseinandersetzen und haben unterschiedliche didaktisch- methodische Ansätze kennengelernt wie das „Elfchen“. Durch improvisierte Geschichten wurde aus jedem sein individuelles Potential gekitzelt, selbst kreativ, nachdenklich und umfassend mit der modernen Literatur zu hantieren. Um das Ziel der Projektwoche zu erreichen, wurde jedem Einzeln oder in Kleingruppen ihrer persönlichen Lyrik oder Epik durch Themen wie das Leben, die Liebe, Freiheit, Geld und gesellschaftskritische Satire Freiraum gegeben. Die Präsentation fand dann schon im kleinen Rahmen vor einer BFK-Klasse statt, aber dann auch im größeren Rahmen am Ende der Projektwoche vor allen Studierenden der Erzieherausbildung. Quelle: Marco Hintzki & Daniel Enns

FOTOGRAFIE: Selbstdarstellung
Eines der Projekte der FSP-Projektwoche hatte das Thema „Selbstdarstellung in der Fotografie“ und wurde von Barbara Fromberger, Diplom Fotodesignerin, mit 20 Erzieherinnen und Erziehern im Berufspraktikum durchgeführt.Ziel des Projektes war es Personen fotografisch außergewöhnlich darzustellen und in Szene zu setzen. Dabei wurden auch fotografische Techniken eingesetzt, um die Bilder künstlerisch zu verfeinern. Alle Fotos entstanden mit schuleigenen Spiegelreflex Digitalkameras. Bei der Abschluss Präsentation wurden die Fotos mit Beamer und Musik in einem Klassenraum gezeigt und ein Teil der Fotos sind im Schulgebäude ausgestellt. Bei der Abschlussbesprechung nach den Präsentationen wurde reflektiert, wie das fotografisch Gelernte auf den Berufsalltag eines Erziehers/in übertragen werden kann.  Das FOTOGRAFIE Projekt wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule finanziert  

Moderne Kunst und Kinder
Eine Gruppe mit Studierenden der FSP-Oberstufen beschäftigte sich mit der Frage, inwiefern Moderne Kunst ein Impuls für die gestalterische Arbeit von und mit Kindern sein kann. Ausgangspunkt waren Werke elf berühmter Künstler, z.B. Niki de Saint-Phalle, Henri Matisse, James Rizzi – und Werke von Kindern, die sich mit deren Arbeiten beschäftigt hatten. Dies machte Mut mit eigenem Gestalten zu beginnen; dabei wählten die Studierenden Skulpturen, Collagen und Malerei. Ergänzt wurden dieses praktische Arbeiten in Einzel- wie Partnerarbeit durch Spiele und umfangreiche pädagogische Fachliteratur zum Thema „Moderne Kunst und Kinder“.  

Suchtprävention
Die BerufspraktikantInnen befassten sich mit dem Thema Suchtprävention im Elementarbereich.  Die Entstehung von Sucht (Suchttreppe), die Auswirkungen von Sucht auf das Alltagsleben (Klaviaturmodell) oder der Umgang mit alkoholisierten Eltern waren nur einige von vielen Themen, die mit der Leiterin der Drogenberatung Frau van Oosterum bearbeitet wurden. Im Mittelpunkt standen Übungen, die den ErzieherInnen im Anerkennungsjahr die vielen Facetten von Sucht verdeutlichten.  Auch über das eigene Verhalten wurde diskutiert: Welchen Einfluss hat z.B. mein Suchtverhalten (z.B. Rauchen) auf `mein Bezugskind ́?  Die Erarbeitung der Rahmenbedingungen für ein Suchtkonzept, das in der Konzeption der Einrichtungen verankert sein sollte, um allen MitarbeiterInnen Transparenz und Rechtssicherheit im Umgang mit dieser Thematik zu bieten, bildete den Abschluss der Projektwoche.


Interkulturalität

Eine weitere Gruppe der FSP Oberstufenschülerinnen und -schüler befasste sich im Rahmen der Projektwoche mit dem Thema Interkulturalität.   Das Thema wurde von den Studierenden je nach Interessenschwerpunkt ganz unterschiedlich bearbeitet: Von   einem   anschaulichen   Kochbuch   mit   internationalen,   kindgerechten Gerichten   über   Spiele   aus   verschiedenen   Ländern   erarbeiteten   einige Studierende   außerdem   eine   kurdisch-türkische   Projektwoche   für   die   KiTa mit   traditioneller   Musik,   Tanz,   Instrumenten   sowie   Gewändern.   Darüber hinaus   beschäftigte   sich   eine   Gruppe   mit   Bräuchen   und Traditionen   aus verschiedenen Ländern und die Studierenden machten sich Gedanken zur Umsetzung dieser mit Kindern. Eine weitere Gruppe befasste sich mit dem Thema „internationale   Märchen“.   Sie   drehte   eine   neue   Version   eines Märchens, indem traditionelle   Elemente   schottischer, irischer und deutscher Märchen vereint wurden.