Fachschule Technik
Fachrichtung Baudenkmalpflege und Altbauerneuerung

Die zweijährige Ausbildung zur Baudenkmalpflegerin bzw. zum Baudenkmalpfleger ist eine spezialisierte, berufliche Weiterbildung.

Sie wurde 1985 gegründet und ist, zusammen mit der Fachschule für Holztechnik, in einem eigenen Gebäude in der Klingenbergstraße untergebracht.

Im Jahr 2015  feierte die Fachschule für Baudenkmalpflege ihr 30 jähriges Bestehen.

Insgesamt wurden in den vergangenen 32 Jahren ca. 330 Baudenkmalpfleger ausgebildet, die aus den verschiedensten Regionen innerhalb Deutschlands kamen.

Mit bestandener Abschlussprüfung wird der Titel "staatlich geprüfte Technikerin / geprüfter Techniker für Baudenkmalpflege und Altbauerneuerung“ erworben.

Denkmalschutz, Denkmalpflege und Altbauerneuerung sind gesellschaftliche Aufgaben von hohem Rang. Die Forderungen in den Denkmalschutzgesetzen der Länder tragen dem Rechnung. Zur Umsetzung dieser Forderungen werden motivierte Fachleute gebraucht. Diese müssen neben ihrem Engagement aber auch die nötige Fach- und Handlungskompetenz in Bauplanung und -ausführung mitbringen. Wesentliches Ziel der Fachschule ist die Vermittlung solcher Kompetenzen.

Mit der Weiterbildung zur Staatlich geprüften Technikerin/ zum Staatlich geprüften Techniker erwerben Sie eine gehobene berufliche Qualifikation, die auf Ihrer einschlägigen Berufsausbildung im Berufsfeld Technik aufbaut.

Als Technikerin/ Techniker sind Sie qualifiziert für Führungsaufgaben der mittleren Ebene des betrieblichen Managements und für technologisch weit greifende Tätigkeiten im Unternehmen.

Wer die Meisterprüfung im Beruf Tischler anstrebt, kommt mit Hilfe der Fachschule zum Ziel.

Der Teil II ist mit der bestandenen Abschlussprüfung nachgewiesen. Die Teile III (wirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse) und IV (Berufs– und Arbeitspädagogik) werden in kostenlosen Kursen an der Fachschule vermittelt. Die Prüfungen werden vor der Handwerkskammer Ostwestfalen - Lippe zu Bielefeld abgelegt.

Schulgeld und Prüfungsgebühren werden in der Fachschule nicht erhoben. Ausbildungsfinanzierungshilfen können in Form von Zuschüssen und Darlehen gewährt werden nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ("Schüler-BAFÖG") und Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz ("Meister-BAFÖG")

Arbeitstechnik

Bauvorbereitung

Baumaßnahmen

Bestandsaufnahme

Baugeschichte

Unternehmensführung

Kaufmännische Buchführung

Betriebswirtschaftslehre

Politik

Deutsch/Kommunikation

Englisch

Der Unterricht gliedert sich in mehrere Lernbereiche mit verschiedenen Leistungsnachweisen:

Die Leistungsnachweise basieren auf den gesetzlichen Vorschriften und werden durch Bildungsgangbeschlüsse konkretisiert.

Art und Umfang der zu erbringenden Leistungsnachweise werden Ihnen durch die Lehrkräfte der einzelnen Lernfelder zu Beginn der Ausbildung bekannt gegeben.

Die Zusammensetzung der Jahresnoten der einzelnen Bündelungsfächer erfolgt durch Klausuren und Sonstige Leistungen oder auch bewertete Selbstlernphasen statt.

Innerhalb der zwei Jahre Ausbildungszeit werden drei Praktika zu je vier Wochen im LWL Freilichtmuseum Detmold durchgeführt. Additiv finden innerhalb des ersten Schuljahres Seminare über das Freilichtmuseum zu verschiedenen Themen statt.

 

Bis zu 20% der Unterrichtszeit dieser Unterrichtsstunden werden als betreute, durch Lehrkräfte vor- und nachbereitete Lernformen (Selbstlernphasen, zu Hause oder im Betrieb) organisiert.

 

Die Ausbildungszeit beträgt in der Vollzeitform zwei Schuljahre. Wöchentlich werden im Schnitt ca. 32 Stunden erteilt.

Für die Unterrichtszeiten gilt die allgemeine Ferienordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Aufnahme erfolgt jährlich nach den Sommerferien.

Die schriftliche Prüfung besteht aus drei theoretischen Prüfungsarbeiten von jeweils 180 Minuten Dauer und findet in der Regel Mitte bis Ende Mai des letzten Schuljahres statt.

Eine weitere Prüfung findet ggf. zum Erwerb der Fachhochschulreife statt.

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Voraussetzung

  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung der jeweiligen Fachrichtung und
  • ein entsprechender Berufsschulabschluss und
  • eine mindestens einjährige Berufserfahrung in dem entsprechenden Ausbildungsberuf.

Abschlüsse

  • Zusätzlich zum Fachschulexamen kann die Fachhochschulreife erworben werden.
  • Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule ist die Berechtigung verbunden, die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfte/Staatlich geprüfter …" mit Angabe des Fachbereichs, der Fachrichtung und gegebenenfalls des Schwerpunktes zu führen.

Kontakt

Walter Posselt
0 52 31 608 200
pow@ffb-lippe.de