Berufsfachschule III für Ernährungs- und Versorgungsmanagement
Staatlich geprüfte Assistentin/Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service

Kurze Beschreibung des Bildungsgangs

Die Berufsfachschule III führt zu einem Berufsabschluss nach Landesrecht und ermöglicht den Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Sekundarabschlusses I - Fachoberschulreife. Außerdem kann die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Qualifikationsvermerk) erworben werden. Vorrangiges Ziel der Ausbildung „Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Ernährung und Versorgung - Schwerpunkt Service“ ist die Vermittlung der beruflichen Handlungsfähigkeit in einem breit gefächerten Arbeitsfeld. Dazu gehören: Produktion, Versorgung, Reinigung, Service und Verkauf.

Profil des Bildungsgangs

Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Abschlusszeugnis, wenn sie die Leistungsanforderungen des Bildungsganges erfüllt haben. Der Abschluss umfasst den Berufsabschluss als „Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Ernährung und Versorgung - Schwerpunkt Service“ und den Hauptschulabschluss nach Klasse 10. Der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife), der mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe verbunden sein kann, wird durch die Schülerinnen und Schüler erworben, wenn sie im Durchschnitt mindestens befriedigende Leistungen (mind. Notendurchschnitt 3,0) erzielen. Der erfolgreiche Besuch der Berufsfachschule III führt zur Fachoberschulreife mit Q-Vermerk, wenn ein Notendurchschnitt von 2,5 oder besser erreicht wird.

Was kann ich mit dem Abschluss machen?

In der Berufsfachschule III erwirbt man berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für Tätigkeiten in den Bereichen Ernährungs- und Versorgungsmanagement (z.B. in Hotellerie und Gastronomie, Lebensmittelproduktion und -Kommissionierung, Reinigungswesen, Altenheimen, Krankenhäusern, Kindertageseinrichtungen, Wohngruppen, Großküchen, Kantinen (Mensen), Cateringunternehmen, Dienstleistungsagenturen, Privathaushalten oder im Lebensmitteleinzelhandel.

Fächer, Lernfelder, Bündelfächer

Der Unterricht unterteilt sich in den berufsbezogenen und den berufsübergreifenden Lernbereich.

Von den gesamten Unterrichtsstunden wird der Bereich Ernährung und Versorgung als fachpraktischer (Service, Kochen, Wäschepflege) und fachtheoretischer Unterricht erteilt. Die Unterrichtsstunden sind berufsnah, also auf die Berufspraxis bezogen. Der berufsbezogene Lernbereich hat die Schwerpunkte Betriebs- und Arbeitsorganisation und Personenbezogene Dienstleistungen in der Theorie sowie Produktion und Personenbezogene Dienstleistungen in der Praxis und beinhaltet darüber hinaus fachbezogen Mathematik und Englisch. 

Der berufsübergreifende Lernbereich beinhaltet die Felder Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung und Politik/Gesellschaftslehre.

Der Beurteilungszeitraum beträgt ein ganzes Schuljahr.

Alle Leistungen aus den Beurteilungsbereichen 'Schriftliche Arbeiten' und 'Sonstige Leistungen im Unterricht' können zur Leistungsbewertung herangezogen werden. Die Leistungsbewertung soll über den Stand des individuellen Lernprozesses der Schülerin oder des Schülers Auskunft geben. Sie ist die Grundlage für die weitere Förderung.
Die Schülerinnen und Schüler werden etwa zur Hälfte des Beurteilungszeitraum über den Leistungsstand informiert.

Die Bildungsgangkonferenz beschließt am Anfang jeden Schuljahres über die Art und Anzahl der Leistungsnachweise. Die Fachlehrerin, bzw. der Fachlehrer informiert nach der Beschlussfassung die Schülerinnen und Schüler.

Gestzliche Grundlagen zur Leistungsbewertung:

  • Schulgesetz NRW, Zweiter Abschnitt: Leistungsbewertung
  • APO-BK-NRW, Allgemeiner Teil §8: Leistungsbewertung und Leistungsnachweise

Infos zu Praxiserfahrungen SLP und dergleichen

Kennzeichnend für die zweijährige Ausbildung ist, dass außerschulische Praktika von insgesamt 16 Wochen absolviert werden, die die notwendigen Einblicke in zukünftige Tätigkeitsfelder erlauben. „Lernen durch Handeln“ als Ausbildungsprinzip bekommt durch die Einbeziehung der außerschulischen Lernorte den angemessenen Stellenwert. Erteilt werden insgesamt 33 bis 35 Wochenstunden Unterricht. Es gilt die Ferienordnung des Landes NRW.

Kennzeichnend für die zweijährige Ausbildung ist, dass außerschulische Praktika von insgesamt 16 Wochen absolviert werden, die die notwendigen Einblicke in zukünftige Tätigkeitsfelder erlauben. „Lernen durch Handeln“ als Ausbildungsprinzip bekommt durch die Einbeziehung der außerschulischen Lernorte den angemessenen Stellenwert. Erteilt werden insgesamt 33 bis 35 Wochenstunden Unterricht. Es gilt die Ferienordnung des Landes NRW.

Infos zu Prüfungsmodalitäten und -fächern, und Abschlussvoraussetzungen

Die Leistungsanforderungen für die Versetzung am Ende des ersten Jahres erfüllt, wer in allen Fächern mindestens die Note ausreichend oder in nicht mehr als einem Fach die Note mangelhaft erreicht. Bei einer ungenügenden  Leistung in einem Fach sind die Leistungsanforderungen nicht erfüllt. Außerdem müssen in jedem der Praxisfächer ausreichende Leistungen erzielt worden sein.

Am Ende der Ausbildung steht eine staatliche Abschlussprüfung mit zwei schriftlichen Prüfungen aus den beruflichen Handlungsfeldern und eventuell einer mündlichen Prüfung.Das Berufspraktikum ist eine Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

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Voraussetzung

  • Hauptschulabschluss
    oder gleichwertiger Abschluss
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10
  • Mittlerer Schulabschluss (FOR oder FOR-Q)
  • In Klasse 9 des Gymnasiums erworbene Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Abschlüsse

  • Mittlerer Abschluss der Sekundarstufe I
  • ggf. Qualifikation zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe
  • Wer diesen Bildungsgang absolviert hat, kann unmittelbar in das zweite Jahr der dreijährigen Berufsfachschule der Anlage C des entsprechenden Fachbereiches oder Berufsfeldes einsteigen.
  • Berufsabschluss nach Landesrecht
    Staatlich geprüfte Assistentin/Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service.

Kontakt

Wolfgang Dittel
0 52 31 608 200
di@ffb-lippe.de