Das war "Auf nach Chile" 2008
Auf nach Chile war der Gedanke von einer Lehrerin, drei Schülern und einer Fremdsprachenassistentin des Felix-Fechenbach-Berufskollegs, die im Juni 2008 in den Flieger stiegen, um das Land Chile nicht als Touristen kennen zu lernen, sondern dort gemeinsam mit chilenischen Schülern und Lehrern an einem Projekt zu arbeiten, welches darin bestand, insgesamt 44 Kinderstühle und 11 Tische für eine Kindertagesstätte in Puerto Montt, im Süden des Landes, zu bauen.
Als die kleine Gruppe nach 24 Stunden Reisezeit erschöpft am Zielort Curanilahue ankam, wurde sie ganz herzlich vom Lehrerkollegium der chilenischen Partnerschule empfangen, die „Liceo Polivalente“ oder in deutscher Sprache „Technisches Gymnasium“ genannt wird und den Namen Mariano Latorre trägt. Ebenfalls zugegen war bei dieser Gelegenheit der Direktor der Schule, Oscar García Alarcón, der dieses Jahr anlässlich der Internationalen Projektwoche des Felix-Fechenbach-Berufskollegs schon selber eine Woche in Deutschland verbracht hat und somit nicht nur das schöne Lipperland, sondern auch den Unterricht an einem Berufskolleg in Deutschland erlebt hat. Am nächsten Tag wurde dann ein vom Förderverein des Felix-Fechenbach-Berufskollegs gestiftetes Werkzeug, eine Dübelfräse DOMINO der Firma FESTOOL inclusive der zugehörigen Verbindungszapfen, von den Detmoldern an die Vertreter der Partnerschule überreicht. Die Freude über das Gastgeschenk seitens der Chilenen war groß, und zur großen Überraschung der Detmolder waren die in das Projekt involvierten chilenischen Meister sofort dazu in der Lage, die neue Maschine fachmännisch zu bedienen. Dieses Geschick im Umgang mit der Dübelfräse war allerdings kein Zufallsprodukt, sondern basierte auf einer guten Vorbereitung der Chilenen, die das Werkzeug via Internet im Vorfeld exakt studiert hatten. Als noch am selben Tag gegen 17 Uhr der Prototypstuhl fertiggestellt wurde, war der Grundstein für die Arbeit in den nächsten Wochen gelegt, und alle gingen zufrieden in den Feierabend.
Im Laufe der nächsten drei Wochen wurden dann die Möbel für die chilenische Kindertagesstätte, welche ebenfalls seit einigen Jahren vom Verein der Freunde und Förderer des Felix-Fechenbach-Berufskollegs unterstützt wird, in Kooperation mit chilenischen Lehrern und Schülern gebaut. Hierdurch erhielten beide Seiten die Möglichkeit, Arbeitsweisen einer anderen Kultur kennen- und schätzen zu lernen, wobei sie zudem tatkräftige Unterstützung vom ehemaligen FFB-Schüler Max Rüter erhielten, der im Rahmen eines Förderprogramms der Sprenger-Stiftung einen längeren Auslandsaufenthalt in Chile absolviert, um dort internationale Berufserfahrungen zu sammeln. Da Max schon eine längere Zeit in Chile gastiert, fungierte er auch als „Reiseführer“, der die Detmolder mit der Stadt Curanilahue, welche vor allem durch den Steinkohleabbau bekannt ist, vertraut machte und teilweise Dolmetscher-Arbeit leistete. Neben der Arbeit an den Möbeln kamen allerdings auch die abendlichen Aktivitäten nicht zu kurz: so folgte die deutsche Gruppe beispielsweise einer Einladung ins Haus des Direktors und veranstaltete an einem der letzten Abende ein gemeinsames Grillen mit den Chilenen, bei dem man noch einmal die vergangene Zeit reflektierte und bereits zukünftige Projekte in den Blick nahm.
Nachdem die Arbeit an den Möbeln abgeschlossen worden war, nutzte die Gruppe die noch verbleibende Zeit dazu, das Land Chile besser kennen zu lernen, indem sie die faszinierende Halbwüstenlandschaft von La Serena besuchte und die schneebedeckten Anden per Bus bis in´s Nachbarland Argentinien erkundete. Last but not least stand schließlich die Hauptstadt Santiago auf dem Programm. Dort bestieg die Gruppe den Berg San Cristobal, besichtigte die historischen Viertel der Innenstadt und schaute sich zur großen Begeisterung der männlichen Teilnehmer ein Fußballspiel der heimischen Mannschaft Colo-Colo im Estadio Monumental an.
Als die Felix-Fechenbach-Gruppe schließlich den Rückflug Richtung Heimat antrat, war sich wohl jeder einzelne Chilebesucher der Tatsache bewusst, dass er durch den Auslandsaufenthalt zahlreiche berufliche und private Erfahrungen hinzugewinnen konnte, die nicht nur einen festen Platz in seinem Herzen einnehmen, sondern ihn auch im Sinne des lebenslangen Lernens künftig begleiten werden.
August 2008, Karen Deisberg
Berichte vom Workcamp 2008 aus Curalinahue
Hallo an Alle aus Curanilahue! Dienstag, 24.6.08
Wir sind wohlbehalten und ohne irgendwelche Zwischenfaelle hier angekommen. Der erste grosse Empfang (ein ganz herzlicher) mit dem Direktor Oscar Garcia und dem Lehrerkollegium hat stattgefunden. Im naechsten mail versuche ich, ein Photo mitzuschicken. Max kuemmert sich ruehrend um uns. Noch mal grossen Dank an Helmut fuer die gute Vorbereitung. Sein Segen wirkt auch!
Die Holzwerkstatt haben wir inspiziert und es ist alles bestens vorbereitet. Meine Schueler sind ganz begeistert (ich allerdings auch) und morgen frueh geht’s schon los mit arbeiten;-). Maschinen und Material sind nach einigen Diskussionen ohne Kosten und mit Ausfuhrstempel durch die Zollkontrollen gekommen.
Wir haben eine eigene grosse und aeusserst komfortable Wohnung fuer uns. Es koennte nix besser sein!
Einen ganz herzlichen Gruss von uns!!!
Unser unglaublicher, erster Arbeitstag Mittwoch, 25.6.08
Morgens Maschineneinweisung, dann lange Diskussion ueber Form, Gestaltung, Masse unserer Moebelchen. Plaene wurden abgewogen, verworfen, Ergebnisse entschieden. Aus einem hiesigen Kindergarten haben wir uns noch einen Prototyp besorgt, um die Masse landesueblich festzulegen. Die Holzliste stand! Unsere Schueler haben mit den chilenischen Meistern die Hoelzer an den Maschinen vorbereitet.
Aus der Vorfuehrung unserer mitgebrachten FESTOOL DOMINO haetten wir einen Werbefilm drehen koennen - so viele oohs und aahs.
Die Meister hier haben mich umgehauen: Die hatten die Maschine im Vorfeld via Internet so exakt studiert und nahmen sie einfach in die Hand und wussten ueber jedes Detail Bescheid. Das habe ich noch nie erlebt. Sie waren sehr zufrieden ueber unsere Wahl.
Eben um 17 Uhr war Feierabend - unser Prototypstuhl stand fertig da :-). Morgen geht's also los mit der Produktion.
Ich wuerde so gern Photos anhaengen, aber das Hochladen gibt der PC nicht her - wird alles archiviert und nachgereicht. Unser Team incl. Max versteht sich hervorragend und hier ist herrliches Wintersonnenwetter. Wollen wir mehr? nee ;-). Das Beste: Nix davon ist uebertrieben!
Adios amigos, hasta lugo, herzliche Gruesse Evelin Winter
29. Juni, eck
Unser erster Wochenbericht
Eine Woche sind wir jetzt unterwegs und haben viel erlebt.
Stand der Arbeiten: Etliche fertig geschliffene Teile warten darauf, verleimt zu werden. Philipp hat total fleissig an der Kantenschleifmaschine gearbeitet, sieht die Arbeitsschritte im Voraus und ist begeistert dabei. Nebenbei hat er jetzt ein spanisches Vokabelheft angefangen und trainiert die Sprache.
Adam haette wie immer das ein oder andere ganz anders gemacht, aber wenn ich von den chilenischen Mitarbeitern Miguel und Luis gefragt werde, „wie moechtest du dies oder das haben“, dann erkundige ich mich erst: Wie wuerdet ihr es machen? Dann sehen wir sofort die Vor- und Nachteile und entscheiden chileno bien oder alemania bien. Wir haben noch Hilfe durch Manuel, ein Praktikant fuer ein Jahr. Adam arbeitet meistens an der Saege und Lukas und Philipp sind die Spezialisten am Dickenhobel geworden. Hier muss man jede Maschine persoenlich kennen, sonst spricht sie nicht mit einem oder hobelt beleidigt das falsche Mass.
Heute waren auch wieder etliche Schueler in der Werkstatt, die uns zugeguckt haben.
Lukas ist unser Chefplaner geworden. Er hat bereits Plan A und Plan B fuer unsere Urlaubswoche aufgestellt – schriftlich, damit wir auch nichts versaeumen was moeglich waere. Gut, dass wir ihn haben!
Heute morgen waren Teresa, Max und ich bei einem Gespraech mit dem Direktor Oscar Garcia (Meine combo hat gefragt, wie er angesprochen werden moechte), so ueber den Stand der Dinge. Todo esta bien, alles ist gut. Wir sind Sonntagabend zu ihm nach Hause eingeladen, um 18.15 Uhr. Falls es im Endspiel eine Verlaengerung gibt, kann es bis 17.50 Uhr dauern. Okay, danach also zu Oskar.
Morgen verbringen wir den Tag in Conception, am Abend sind wir zum Grillen bei Maexchens Gastgeber eingeladen.
Hasta el lunes, bis Montag! :-), Evelin Winter
eck, 29. Juni 2008
Zweiter Wochenbericht
Hallo an alle aus Curanilahue!
Heute sind die Jungs nicht aufgestanden. Ich habe zu Teresa gesagt. “ It seems they need a little sleep”. Ich gehe dann immer einfach schon vor. Das tut mir gut, ich brauche die Zeit zur Arbeitsvorbereitung.
Es steht noch nicht fest, wann genau wir aufbrechen. Leider faellt der Sueden flach. Es soll soooo kalt da sein. Ich glaube, die Jungs wissen wirklich nicht, was fuer ein unendliches Glueck wir haben: Temperaturen ueber Null und oft am Tag Wintersonne und kein Regen - und keine Pulgas!!! Man nennt sie bei uns Floehe.
Die Haeuser sind natuerlich nicht gedaemmt - aber auch nicht geheizt. Es gibt einen tollen Holzofen, den wir manchmal benutzen (oft brauchen wir ihn nicht), aber dafuer muss man auch dran denken, Brennholz mitzunehmen uswusw... Nichts macht sich von allein, drum uebe dich nur Tag fuer Tag...
Um 14 Uhr ist Feierabend fuer heute. Jeden Mittag gibt es ein herrliche Essen in einem tollen Restaurant, das dauert immer anderthalb Stunden, und es gibt jeden Tag Fleisch. Ich bekomme immer eine phantasievolle Extrawurst, meint eigentlich was fleischloses. Ich glaube, Vormittag und Nachmittag haben wir nur gestern in der Werkstatt verbracht, nicht dass ihr denkt, wir ueberarbeiten uns hier;-). Wenn es Neues gibt, melde ich mich wieder!
Einen ganz herzlichen Gruss vom alpha-team!! Evelin
Dritter Wochenbericht
Hallo aus Curanilahue!
Am Freitag abend steigt unsere Abschiedsparty, wir haben Oscar, den Schulleiter und die Werkstattmitarbeiter eingeladen und grillen bei Max in seinem hiesigen Zuhause. Gleich beim Mittagessen stelle ich noch mal zur Diskussion: Sueden oder Norden - mal sehen, was bei rauskommt.
44 Stuehlchen, 4 Stuehle fuer die Professores und 11 Tischchen sind fertig - was fuer eine Leistung!!! Ich hoffe sehr, Lucas, Philipp und Adam sind stolz auf sich, denn das koennen sie. Wunderbare junge Mitarbeiter! Die Jungs sind bestimmt froh, das es geschafft und vorbei ist - jetzt darf was Neues kommen!
Was gestern war, das ist vorbei - Vergangenheit.
Was morgen kommt?
Nur Mut, nur Mut, und mach ab heute alles gut!
(unbekannt)
Einen ganz herzlichen Gruss aus Curanilahue!!! Evelin
Evelin's literarische Werksprüche
Drei mal was von Señor Wolfgang von Goethe
Je mehr als sich ein Kuenstler plagt,
um desto mehr es ihm gelingt.
Drum uebe dich nur Tag fuer Tag,
und du wirst seh'n, was das vermag.
Dadurch wird manches Schwere leicht,
dadurch wird manches Ziel erreicht,
und nach und nach kommt der Verstand
dir unversehens in die Hand.
Aus Steinen, die in den Weg gelegt werden,
kann man auch etwas Schönes bauen...
Das Leben lehrt uns,mit anderen und uns
weniger streng zu sein...
Zum Schluss noch ein Werkspruch von Christian Morgenstern
Mir nur sind als Mensch gegeben,
Haende, die ich frei erheben
und in Ehrfurcht falten kann.
Ich nur kann mit meinen Haenden
Schoenes schaffen, Liebe spenden
und des Himmels Werk vollenden
nach dem grossen Schoepfungsplan
Adios amigos, hastea luego! Evelin Winter
Geplantes Schüler-Workcamp 2008
Im Sommer 2008 möchte eine Schülergruppe zu einem vierwöchigen Arbeitseinsatz nach Chile fliegen. Im Rahmen eines Auslands-Praktikums sollen die zum Teil ausgebildeten oder in der Ausbildung befindlichen TischlerInnen in der südchilenischen Hafenstadt Puerto Montt ein vorhandenes Holzhaus für ein neues Betreuungskonzept von Kindern umbauen.
In Zusammenarbeit mit der Kinderhilfe Chile wurde das Haus vor Jahren u.a. von Lehrern, Schülerinnen und Schülern unseres Berufskollegs im Unterricht geplant und in mehreren Arbeitseinsätzen nach ökologischen Gesichtspunkten in einer Holz-Lehmbauweise gebaut. Nach der Nutzung als Internat für schwierige Straßenkinder mit einigen zum Teil mutwilligen Zerstörungen durch die Jugendlichen soll das in seiner Substanz immer noch gute Haus jetzt als Einrichtung zur Ganztagsbetreuung junger Kinder umgebaut werden. Ein erstes Workteam der FH in Lemgo hat im Sommer dieses Jahres damit angefangen und zur Zeit arbeitet ein chilenisches Team mit Unterstützung unserer Partnerschule in Lebu an einer neuen Sanitär- und Kücheneinrichtung. Wir wollen in den Osterferien 2008 gemeinsam mit den chilenischen Schülern in Curanilahue die erforderlichen Möbel bauen und anschließend in Puerto Mont einbauen.
Die Reisekosten werden durch Zuschüsse des „Konkreten Friedensdienstes“ und den Eigenanteilen der Teilnehmer gedeckt. Für die Aufenthaltskosten in Chile und die erforderlichen Baumaterialien benötigen wir Ihre Unterstützung.
Förderverein FFB
Sparkasse Detmold(BLZ 476 501 30) Konto: 200 025 90 Kennwort Chileprojekt
Dezember 2007, Eck
Spanisch lernen und Hilfe leisten. Zwei Lipper unterstützen Ausbildungsprojekt in Chile
Detmold (da). Der Oerlinghausener Eduard Siegle (25) und der Detmolder Sebastian Kortekamp (23) stehen vor einem besonderen Abenteuer. Am morgigen Freitag fliegen die beiden Absolventen der Fachschule für Maschinentechnik
am Felix-Fechenbach-Berufskolleg für sechs Monate nach Südchile, um in der Provinz Arauco die berufliche Ausbildung heimischer Jugendlicher voranzutreiben.
Die Provinz Arauco ist trotz reichhaltiger Holz-, Kohle- und Fischvorkommen eine der ärmsten chilenischen Regionen mit einer sehr hohen Jugendarbeitslosigkeit,
weiß der Religions- und Elektrotechnik-Lehrer Helmut Behnisch zu berichten,
der das seit 20 Jahren bestehenden Unterstützungsprojekt betreut.
Dieses Engagement zur Verbesserung der Lebenssituation
von Jugendlichen in Chile sei fester Bestandteil des Schulprogramms. Gleichzeitig erhielten die Helfer aus Lippe die Möglichkeit, in einem fremden Kulturkreis zu leben und zu arbeiten und dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Bei dem jetzt beginnenden Einsatz der beiden Techniker geht es um den Aufbau eines regionalen Kompetenzzentrums im Bereich der Pneumatik. Hierbei, so Behnisch, handele es sich um eine Schlüsseltechnologie für die industrielle Entwicklung in der Region, die vom Holzeinschlag geprägt sei, selber aber beispielsweise über keine Möbelfabrik verfüge. Außerdem, so Behnisch, fehle es an qualifizierten Arbeitskräften, die auch anspruchsvollere Aufgaben bewältigen könnten. Im Vorfeld wurde bereits ein Container mit entsprechenden Ausbildungsmaterialien verschickt – gefördert unter anderem von den Unternehmen Phoenix (Blomberg) und Hanning (Oerlinghausen), in denen die beiden jungen Männer vor dem Besuch der Fachschule gearbeitet haben.
Rückkehr erst im neuen Jahr
Kortekamp und Siegle wollen nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt Santiago de Chile erst einmal einen vierwöchigen Crash-Kursus in Spanisch absolvieren, bevor sie rund <st1:metricconverter productid="1000 Kilometer" w:st="on">1000 Kilometer</st1:metricconverter> südlich ihre Arbeit in verschiedenen Schulen aufnehmen können. Beide sehen dem Aufenthalt, der erst im neuen Jahr enden wird, ohne Angst, aber in gespannter Erwartung entgegen. Für sie stellt dieses Projekt eine willkommene Gelegenheit dar, fremde Länder und Kulturen kennen zu lernen, Praxiserfahrung im Ausland zu sammeln sowie Spanisch zu lernen.
Und nicht zuletzt: Sie wollen Menschen Hilfe leisten, die in weitaus schlechteren Bedingungen ihr Leben bewältigen müssen. Dabei nehmen die beiden Maschinenbautechniker gern in Kauf, dass sie finanziell sogar zuschießen müssen. Trotz der Unterstützung durch den Förderverein des Berufskollegs, kostenloser Unterkunft und weitgehend freier Verpflegung werden 1000 bis 1500 Euro bei ihnen hängen bleiben – allein schon wegen des Spanisch- Lehrgangs, schätzt Behnisch. Das sei gut angelegtes Geld, meinen Kortekamp und Siegle, die auch Weihnachten und zum Jahreswechsel nicht bei Familien und Freunden in Deutschland sein werden. Kein Problem, versichern beide, schließlich könne man mit der heutigen Kommunikationstechnologie immer schnell einen Kontakt herstellen, wenn man denn mal Heimweh habe.
Lippische Landeszeitung vom 12.Juli 2007
Juli 2007, eck
Im Jahr 2006 wurden folgende Projekte durchgeführt:
Zur Zeit arbeiten fünf deutsche Jugendliche in unseren Partnerprojekten in Südchile:
in Lebu:
Dirk Hoffman leistet nach seiner Ausbildung bei Phönix in Blomberg als Ersatz vom Zivildienst in der Metallwerkstatt seinen 11monatigen „Anderen Dienst im Ausland“
Manjo Wulfert arbeitet als hier ausgebildeter Holztechniker seit August 2005 für ein Jahr in Chile als Lehrer und im Produktionsbereich der Schulwerkstatt.
Yvonne Wachtmann ist eine Erzieherin aus Detmold und arbeitet 10 Monate in einer Kinderhilfseinrichtung mit Kindern aus verschiedenen Armenvierteln.
in Curanilahue:
Witold Mucha mit einem Arbeitsvertrag für ein Jahr als Englischlehrer und konzeptioneller Entwickler für weitere Partnerschaftsprojekte in der Provinz Arauco.
Jan Terberger arbeit im Rahmen seines 11monatigen „Anderern Dienstes im Ausland“ im städtischen Jugendhilfebereich mit verschiedenen Sport- und PC –Angeboten.
Holzspielzeug AG vom Herbst bis zum Frühjahr.
Einbindung im Unterricht in verschiedenen Fächern.
Für 2007 ist die Versendung eines 20 Fußcontainers mit Hilfsgütern geplant.
























